Süd-Nord-Austausch
Du lebst in einem Partnerland der Evangelischen Mission in Solidarität und möchtest dich für einige Monate in Deutschland engagieren?
Im Süd-Nord-Austausch verbringst du zwölf Monate in Deutschland. Du lebst in einem neuen Umfeld, arbeitest in einem Team vor Ort mit und lernst andere Lebensrealitäten kennen. Gleichzeitig bist du in eine Kirchengemeinde eingebunden und erlebst den Alltag in Deutschland unmittelbar.
Das Programm richtet sich an junge Menschen aus den Ländern in denen die Evangelischen Mission in Solidarität aktiv ist.
Was dich erwartet
Du verbringst ein Jahr in der Region deiner Einsatzstelle, lebst und arbeitest dort und sammelst viele neue Eindrücke und Erfahrungen. Die meisten Einsatzstellen befinden sich im Südwesten Deutschlands. Du lernst neue Menschen kennen, tauchst in eine andere Sprache und Kultur ein und entdeckst vieles, das dir bisher vielleicht fremd war.
In deiner Einsatzstelle bist du Teil des Teams und arbeitest wie die meisten Mitarbeitenden in Vollzeit mit etwa 39 Stunden pro Woche. Von Anfang an steht dir eine feste Ansprechperson zur Seite. Außerdem unterstützen dich hilfsbereite Kolleg*innen, zeigen dir alle Abläufe und sorgen dafür, dass du dich schnell zurechtfindest.
Im interkulturellen Austausch lernst du gemeinsam mit Menschen aus unterschiedlichen Kontexten, stellst Fragen und gewinnst neue Perspektiven.
Wo du eingesetzt werden kannst
Die Einsatzstellen sind vielfältig und verändern sich von Jahr zu Jahr. Einsätze sind unter anderem in folgenden Bereichen möglich:
- im Kindergarten
- Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in sozialen Einrichtungen
- inklusive Arbeit mit Menschen mit Behinderung
- Unterstützung in der kirchlichen Bildungs- und Gemeindearbeit
Egal, ob du in einer Schule mitarbeitest, Kinder und Jugendliche begleitest, in inklusiven Angeboten unterstützt oder dich in einer Gemeinde einbringst: Du wirst Teil eines Teams und gestaltest den Alltag vor Ort mit.
Wenn du möchtest, hast du außerdem die Möglichkeit, dich in Kirchengemeinden zu engagieren und so christliche Gemeinschaften in Deutschland kennenzulernen.
Was du mitbringen solltest
Für den Freiwilligendienst brauchst du keine besonderen Vorkenntnisse. Wichtig sind Offenheit und die Bereitschaft, dich auf neue Situationen einzulassen.
- Interesse an anderen Kulturen und Lebensweisen
- Freude am Austausch mit anderen Menschen und am gemeinsamen Lernen
- Bereitschaft, in einer Einsatzstelle in Vollzeit (39 Stunden pro Woche) mitzuarbeiten
- Verantwortungsbewusstsein
- Offenheit für neue und ungewohnte Erfahrungen
- Sehr gute Englischkenntnisse und Bereitschaft Deutsch zu lernen
Wenn du dich für globale Zusammenhänge interessierst und Lust hast, dich auf neue Lebensrealitäten einzulassen, bringst du gute Voraussetzungen mit.
Gut begleitet – während deines Einsatzes
Vor Beginn deines Freiwilligendienstes wirst du darauf gründlich vorbereitet. In einem Vorbereitungsseminar setzt du dich mit deinem Einsatzkontext auseinander und lernst andere Freiwillige kennen.
Auch während deines Freiwilligendienstes in Deutschland begleiten wir dich. Du hast Ansprechpersonen vor Ort und im Hintergrund, die dich unterstützen und dir bei Fragen zur Seite stehen.
Seminare und Austauschmöglichkeiten bieten dir die Gelegenheit, deine Erfahrungen zu reflektieren und einzuordnen. So wirst du nicht allein gelassen, sondern bist Teil einer Gemeinschaft, die dich trägt.
Ein Deutschkurs vor der Einreise unterstützt dich dabei, dich im Alltag zurechtzufinden.
Rahmenbedingungen
Hier findest du die wichtigsten organisatorischen Informationen zu deinem Freiwilligendienst:
- Dauer: 12 Monate (März bis Februar)
- Vollzeit-Freiwilligendienst mit einem Arbeitseinsatz von 39 Stunden pro Woche
- Unterkunft, Verpflegung und Versicherung sind organisiert
- monatliches Taschengeld
- Sprachkurs und Seminare sind Teil des Programms
Formale Voraussetzungen
Für die Teilnahme am Freiwilligendienst gelten einige formale Voraussetzungen:
- Alter: in der Regel zwischen 18 und 26 Jahren
- Schulabschluss (eine Ausbildung oder ein Studium ist nicht erforderlich)
- ehrenamtliches Engagement in einer Kirche oder einer anderen zivilgesellschaftlichen Organisation
- gute Englischkenntnisse und Bereitschaft, Deutsch zu lernen
- Offenheit und Bereitschaft, dich auf neue Lebens- und Arbeitskontexte einzulassen
Die Auswahl der Freiwilligen erfolgt in Zusammenarbeit mit den Mitgliedskirchen der Evangelischen Mission in Solidarität.
Leider ist eine Bewerbung nicht möglich, wenn in deiner Region keine Mitgliedskirchen der Evangelischen Mission in Solidarität aktiv ist.
So läuft deine Bewerbung ab
Die Bewerbung erfolgt in Zusammenarbeit mit der EMS-Mitgliedskirche vor Ort. Die Plätze des Freiwilligenprogramms werden über die Website der jeweiligen Kirche ausgeschrieben, in der Regel von März bis September des Jahres vor der Ausreise.
Da nur eine begrenzte Zahl an Plätzen zur Verfügung steht und viele Regionen berücksichtigt werden, kann das Programm nicht jedes Jahr in allen Regionen angeboten werden. Eine Bewerbung ist ausschließlich über Mitgliedskirchen in deinem Heimatland möglich.
Dein nächster Schritt
Sprich mit Verantwortlichen in deiner Gemeinde oder deiner EMS-Mitgliedskirche und informiere dich über deine Möglichkeiten. Dort erhältst du auch alle wichtigen Informationen und die Bewerbungsunterlagen.
Lies dir alles in Ruhe und sorgfältig durch, fülle das Bewerbungsformular vollständig aus und sende anschließend alle erforderlichen Unterlagen an die in den Unterlagen angegebene E-Mail-Adresse. Bitte beachte: Unvollständige Bewerbungen können leider nicht berücksichtigt werden.
Wenn du noch Fragen zur Bewerbung hast oder mehr über die Rahmenbedingungen des Freiwilligendienstes erfahren möchtest, kannst du dich jederzeit direkt bei uns melden.
Koordinatorin Ökumenisches Freiwilligenprogramm Süd-Nord
+49 711 636 78 -13
Sachbearbeiterin Ökumenisches Freiwilligenprogramm
+49 711 636 78 -65