Als ich ankam, fühlte sich alles anders an, das Wetter, die Sprache, das Essen, das Zugsystem, sogar das Überqueren der Straße kam mir manchmal wie eine Prüfung vor. Aber ehrlich gesagt, genau das macht diese Erfahrung so spannend.
Eines meiner bisher größten Abenteuer war es, zum ersten Mal nach Leipzig zu reisen. Die Reise vom Südwesten in den Osten Deutschlands war LANG, anstrengend und an manchen Stellen fragte ich mich wirklich, ob Deutschland insgeheim endlos ist. Das Umsteigen, das Tragen des Gepäcks, der Versuch, den Anschluss nicht zu verpassen, das Überprüfen der Bahnsteige alle paar Minuten fühlte sich an wie eine Überlebensfrage.
Aber das Schönste war, dass ich während der Fahrt so viel von Deutschland zu sehen bekam. Durch die Zugfenster beobachtete ich, wie sich die Landschaften veränderten: kleine Städte, grüne Felder, Wälder, Flüsse, Windkraftanlagen und Städte, die direkt einer Postkarte entsprungen waren. Dabei wurde mir bewusst, wie vielfältig und schön dieses Land wirklich ist.
Nach Leipzig reiste ich nach Niederndodeleben (ein langer und schwierig auszusprechender Name, oder??). Es ist ein ruhiges Dorf in der Hohen Börde, wo ich mein erstes Seminar mit der Leipziger Mission besuchte. Es war eine sehr interessante Erfahrung, denn die Umgebung war ganz anders als in den geschäftigen Städten. Alles fühlte sich ruhig und friedlich an, die Art von Ort, an dem man tatsächlich Vögel hört und nicht den Verkehr.
Das Seminar war auch meine erste Gelegenheit, andere Freiwillige zu treffen, Erfahrungen auszutauschen, über unsere Probleme mit der deutschen Aussprache zu lachen und zu erkennen, dass wir alle gemeinsam versuchen, uns anzupassen. Dadurch fühlte ich mich weniger allein auf dieser neuen Reise.
Natürlich gibt es Momente, in denen ich mein Zuhause, das ghanaische Essen, meine Leute und das vertraute Leben, das ich hinter mir gelassen habe, vermisse. Aber jeder Tag hier lehrt mich etwas Neues, Geduld, Unabhängigkeit, Anpassungsfähigkeit und manchmal auch, wie man Zugfahrpläne überlebt.
Von der Navigation auf Bahnhöfen und dem Erlernen neuer deutscher Wörter bis hin zur Erkundung schöner Städte und friedlicher Dörfer – diese Reise ist erst der Anfang.
Es gibt noch viele weitere Geschichten, Lektionen, Abenteuer und wahrscheinlich auch ein paar lustige Fehler, die auf Sie warten. Bleiben Sie also dran, wenn ich weiterhin meine Erfahrungen, Entdeckungen und das Leben als Freiwilliger in Deutschland mit Ihnen teilen möchte.
Bis zum nächsten Mal,
Tschüss!
Selasi
Dieser Text wurde mit Hilfe eines KI-gestützten Übersetzungssystems automatisch übersetzt.