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Meine neue Reise in Deutschland

Touristen, die eine gotische Kathedrale mit aufwendiger Architektur und Gerüsten besichtigen.
Ich auf dem Bauernmarkt. (Foto: EMS/Newfeldt)

Hallo liebe Leser!

Nach zwei Monaten in Ulm habe ich genug Geschichten gesammelt, um eine Zugfahrt von Deutschland zurück nach Südafrika zu füllen. Dies ist mein Rückblick nach zwei Monaten darüber, wie mein Leben bisher verlaufen ist.

Der Umzug von Südafrika nach Deutschland als Freiwillige war eine der aufschlussreichsten Erfahrungen meines Lebens. Wie viele andere hatte auch ich bei meiner Ankunft einige Klischees über die Deutschen im Kopf. Ich erwartete, dass alle Menschen kühl, ernst und regelbesessen sein würden. Zwar legen die Deutschen sicherlich Wert auf Pünktlichkeit und Ordnung, doch habe ich festgestellt, dass die meisten Menschen freundlich, gastfreundlich und überraschend humorvoll sind, sobald man sie näher kennenlernt. Ich war völlig überrascht, als ich bei meiner Ankunft im April bereits wundervolle Oster-Willkommenskörbe voller köstlicher Pralinen und Brot erhalten hatte. Ein Vorurteil, das sich jedoch als völlig zutreffend herausstellte, ist ihre Vorliebe für Sprudelwasser. In Südafrika bedeutet die Frage nach „Wasser“ normalerweise stilles Wasser, doch hier habe ich schnell gelernt, dass „Wasser“ oft mit Bläschen serviert wird. Es war etwas gewöhnungsbedürftig, aber mittlerweile verstehe ich, warum die Deutschen es so sehr genießen. In der Kirche traf ich einen Landsmann aus Südafrika – das war sehr schön. Ganz im typisch südafrikanischen Stil lud er mich zu einem Braai mit seiner wunderbaren Familie ein. Sie gaben mir den Rat, mich kopfüber in die deutsche Kultur zu stürzen und keine Angst zu haben, und sagten: „Wenn man einmal einen deutschen Freund gewonnen hat, hat man einen Freund fürs Leben.“

Der Umzug in ein neues Land kann einschüchternd sein, doch ich kann mich glücklich schätzen, auf ein großartiges und umfassendes Unterstützungsnetzwerk zurückgreifen zu können. So hat beispielsweise ein Mentor, dem mein Wohl wirklich am Herzen liegt, den entscheidenden Unterschied gemacht. Er ist hier zu einem meiner engsten Freunde geworden und steht mir mit Rat, Ermutigung und einer beruhigenden Präsenz zur Seite, wann immer ich es am dringendsten brauche. Er hat mir Traditionen nähergebracht, die ich mittlerweile sehr schätze. Zu meinen jüngsten Lieblingserlebnissen gehört der Besuch des samstäglichen Bauernmarkts in der Innenstadt. Der Markt ist reich an frischem Obst, Gemüse, Blumen, Käse, Brot und regionalen Produkten. Und das findet jeden Mittwoch und Samstag statt. So alltäglich es auch klingen mag – es hat etwas Besonderes, zu sehen, wie sich die Menschen jedes Wochenende versammeln, um lokale Landwirte zu unterstützen und die Atmosphäre zu genießen. Die Stadt selbst wirkt unglaublich gut organisiert, mit zuverlässigen öffentlichen Verkehrsmitteln, sauberen Straßen und wunderschönen historischen Gebäuden rund um den berühmten Ulmer Münster. Da ich aus Südafrika komme, wo das tägliche Leben manchmal zusätzliche Planung in Bezug auf Themen wie Verkehr, Infrastruktur oder Stromausfälle erfordert, weiß ich die Bequemlichkeit und Vorhersehbarkeit des Alltags hier sehr zu schätzen. Mein Berufsleben verläuft gut, es macht mir Spaß. Man weiß nie, in welche unerwartete oder amüsante Situation man gerät – besonders mit einem Arbeitskollegen wie meinem ist jeder Tag ein Vergnügen. Einmal war ich gerade dabei, einige Unterlagen zu sortieren, als eine Dame aus der Nachbarschaft kurz vorbeischaute, um uns Brezeln zu bringen.

Abschließend möchte ich sagen, dass diese Erfahrung meine Annahmen in Frage gestellt und meinen Horizont erweitert hat. Sie hat mir geholfen, die Stärken meines Heimatlandes zu schätzen und gleichzeitig von einer anderen Lebensweise zu lernen. Deshalb bin ich dankbar für die Gelegenheit, Ulm – wenn auch nur für kurze Zeit – mein Zuhause nennen zu dürfen.

Mit freundlichen Grüßen, bis später

Caleb.

Dieser Text wurde mit Hilfe eines KI-gestützten Übersetzungssystems automatisch übersetzt.

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